3. Internationaler Gebetskongress in Hamburg
05.02.2010 | Hamburg (epd). "Die Kraft des Wortes" lautet das Motto des 3. Internationalen Gebet-Kongresses 2010, der am 19. und 20. Februar an der Universität Hamburg stattfindet.

www.gebetskongress.de
In über 30 Vorträgen, Workshops und Foren soll es zu einem konfessionsübergreifenden Dialog von Religion, Kunst, Spiritualität und Wissenschaft kommen, teilte der Hamburger Verein "Ethik im Alltag" als Veranstalter am Freitag mit.
Erwartet werden über 1.000 Teilnehmer. Veranstaltungspartner ist das interdisziplinäre Uni-Zentrum "Weltreligionen im Dialog".
Neben Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen wurden auch Mediziner, Künstler, Unternehmensberater, Friedensaktivisten, Sozialarbeiter und Therapeuten als Referenten gewonnen.
Aus Deutschland kommen unter anderem die Politikwissenschaftlerin Barbara von Meibom (Essen), Hamburgs Diakoniechefin Annegrethe Stoltenberg und der Quantenphysiker Hans-Peter Dürr (München).
Weitere Referenten sind der Religionsphilosoph Ephraim Meir (Israel) und der Sozialarbeiter Orlando Bishop (USA), der in Los Angeles ein neues Modell der Konfliktbewältigung für gewalttätige Jugendliche entwickelt hat.
Der Kongress wende sich an alle, die das Gebet individuell und gemeinschaftlich neu für sich entdecken wollen, sagt Initiatorin Lelani Dias vom Verein "Ethik im Alltag".
Zugleich verstehe er sich als Brückenschlag zwischen Glaube, Kultur und Wissenschaft: "Manche Menschen sagen, sie würden gern beten, aber wüssten nicht, wie es geht". Die ersten beiden Hamburger Gebetskongresse hatten 2005 und 2007 stattgefunden.
Der 2004 von Hamburger Bürgern gegründete Verein "Ethik im Alltag" ist eigenen Angaben zufolge weltanschaulich und politisch unabhängig. Sein Ziel ist, die Schätze von Religion und Spiritualität, von Wissenschaft und der Kunst der Kulturen öffentlich zugänglich zu machen, um die Anforderungen des Alltags konstruktiv bewältigen zu können.
Zum Abschluss des Kongresses steht ein Internationales Benefizkonzert im Hamburger Michel auf dem Programm (20. Februar, 20 Uhr).
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