1. Konferenz zur sozialen Spaltung in Hamburg
01.02.2010 | Hamburg (epd/dg). Unter dem Motto "Eine Stadt für alle!" soll am Donnerstag, 4. Februar (10 bis 17 Uhr, Bürgerhaus Wilhelmsburg), die "1. Konferenz zur sozialen Spaltung" in Hamburg stattfinden.

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Veranstalter ist die Ende 2008 gegründete "Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg", in der sich Vertreter von Kirche und Diakonie sowie von diversen Hochschulen engagieren.
"Die Veranstaltung ist mit über 200 Teilnehmern ausgebucht", sagte Mitinitiator Jörg Herrmann, Leiter der Evangelischen Akademie, am Montag. Der Ansturm zeige, "wie bedrückend groß" das Problem der sozialen Spaltung sei. “Wir wollen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für die drängenden Probleme der sozialen Stadtentwicklung sensibilisieren,” so Herrmann. “Wir laden Menschen aus sozialen Projekten, Stadtteilinitiativen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Bürgerinitiativen, Stadtteilkulturzentren,Wissenschaft sowie aus Gesundheits- und Genossenschaftsprojekten ein, gemeinsam nach Lösungen für die Probleme der Stadt zu suchen.”
Armut, soziale Ausgrenzung und Entsolidarisierung würden auch in der reichen Stadt Hamburg zunehmen. Dennoch würden diese Probleme in der Öffentlichkeit zu wenig beachtet.
Die "Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg" habe es sich zum Ziel gesetzt, eine kontinuierliche Debatte über derartige Spaltungsprozesse zu initiieren.
Auf jährlichen Konferenzen sollen auch Initiativen, Projekte, Maßnahmen und Programme zur Bekämpfung von Armut, zur Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe und zur Verbesserung der Lebensqualität vorgestellt werden.
4. Februar 2010 | 10 bis 17 Uhr
Bürgerhaus Wilhelmsburg
Mengestraße 20
21107 Hamburg
www.buewi.de
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg
Kostenbeitrag: 15 Euro – Getränke frei – | Ermäßigung möglich
Anmeldung nur noch über Warteliste:
+)Infos / Anmeldung: www.hamburg-stadtfueralle.de
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